Heute kam wieder ein neues Kernelupdate (2.6.28-14-generic) über die Aktualisierungsverwaltung hereingeflattert. Bei der Installation wurde ich gefragt, was ich denn mit der menu.lst machen wolle. Es gab die Möglichkeit, die alte Version zu behalten, wodurch ich jedoch beim Booten nicht den neuesten Kernel hätte auswählen können. Auch wurden verschiedene Vergleichsarten zwischen alter und neuer Version sowie ein Zusammenführen der Unterschiede angeboten, wobei letzterer als experimentell eingestuft ist. Ich entschied mich für den ersten Eintrag, der da "Installation der Version ihres Paketbetreibers" oder so ähnlich lautete, startete neu und siehe da: Zu den bisherigen Startoptionen ist der neue Kernel hinzugekommen und alle Dualboot-Optionen sowie Einstellungen für GRUB blieben auch erhalten.
Damit dieses problemlose Einfügen des neuen Kernels auch so klappt, sollte man zusätzliche Bootoptionen, wie z.B. ein anderes Betriebssystem, in der Datei /boot/grub/menu.lst außerhalb der AUTOMAGIC KERNELS LIST eintragen, die mit den Zeilen
| ### BEGIN AUTOMAGIC KERNELS LIST ## lines between the AUTOMAGIC KERNELS LIST markers will be modified ## by the debian update-grub script except for the default options below |
eingeleitet wird und schließlich abgeschlossen wird durch
| ### END DEBIAN AUTOMAGIC KERNELS LIST |
Mein XP-System hat somit einen Eintrag vor dieser Liste, damit dieser bei einem Kernelupdate und dem entsprechenden update-grub nicht wegkonfiguriert wird.


